Ein Dreamteam, in dem schon längst alle Betroffenen zu Beteiligten geworden sind und top motiviert am gemeinsamen Ziel arbeiten - so ähnlich hatte ich mir meinen neuen Job im März 2019 vorgestellt. Obwohl es mir schwer gefallen ist, den (leider befristeten) Job in der Personalabteilung einer Versicherung aufzugeben, entschied ich mich, nicht auf mein Bauchgefühl zu hören und zu kündigen. Das Vorstellungsgespräch von 60 Minuten, bei dem 58 davon das Projekt vorgestellt wurde und ich in den restlichen 2 das - zugegeben angemessene - Gehalt abnicken durfte war etwas ungewöhnlich, aber ich sagte zu mir, dass ich nicht immer so pingelig sein soll. Das war der Fehler. Von den Versprechungen aus dem Gespräch wurde tatsächlich nur die Einkommensseite eingehalten, von allem anderen war später im Vertrag nicht mehr die Rede.

Es gibt keine zweite Gelegenheit für einen besten ersten Eindruck

…und Wissenschaftler haben festgestellt, dass wir in den ersten 10 Sekunden entscheiden über Sympathie oder Ablehnung des Gegenübers.

Welche Ansprüche stellt ein Personaler und/oder ein Fachvorgesetzter an seinen künftigen Mitarbeiter? Er oder Sie sollte einfach offen und authentisch daherkommen. Schlecht ist, wenn offensichtlich wird, dass der Bewerber einen Ratgeber gelesen hat und daraufhin irgendwelche Gespräche oder "richtige" Antworten eingeübt hat. Insofern sollte er/sie das Interview auf sich zukommen lassen und spontan antworten. Wichtig ist, dass der Bewerber während des Interviews präsent ist und aufmerksam zuhört, das Handy vorher ausgemacht hat und dem Gesprächspartner auch zeigst, dass er oder sie präsent ist. Nachfragen bei Verständnisproblemen z. B. zeigt, dass dies der Fall ist.

 

 

Wie Sie im Job glücklicher werden?

In den neuen Arbeitswelten bestehen – wir zeigen Strategien für mehr Erfolg im Berufsleben und wie Sie selbige umsetzen können.
 

Was uns glücklich macht

Glücksforscher sprechen von den 3 großen Gs; Gesundheit, Gemeinschaft, Geld. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben ans Licht gebracht, dass uns genau das am glücklichsten macht. Da werden Glückshormone ausgeschüttet und das warme Gefühl der Freude wohnt in uns. Wirklich? Seit vor 20 Jahren der Vertriebsratgeber mit dem Titel „Nur der Kunde stört“ (Geoffrey) zum Bestseller wurde entstand doch eher das Gefühl, dass das Leben so einfach sein könnte ohne die lästigen Mitbewerber und na klar - ich zitiere Satre gern - die Hölle sind immer die anderen.